Crash Food — Wildkräuter Kurzratgeber
Vergessenes Grün vor deiner Haustür – mit außergewöhnlichen Nährstoffen, positiven Wirkungen und Küchentipps.
Urtica dioica
Die Königin der Wildkräuter – von vielen gemieden, dabei ein echtes Nährstoffwunder. Junge Triebspitzen schmecken mild-spinatartig und lassen sich vielseitig verarbeiten. Handschuhe beim Sammeln!
Nährstoffe & Inhaltsstoffe
Positive Wirkungen
Taraxacum officinale
Jedes Teil ist essbar: Blüten, Blätter, Stiele und Wurzeln. Im Frühjahr gehört er zu den ersten Nährstofflieferanten nach dem Winter – ein echter Ganzpflanzen-Schatz.
Nährstoffe & Inhaltsstoffe
Positive Wirkungen
Allium ursinum
Der Waldknoblauch duftet intensiv und ist nur kurz verfügbar. Erkennungsmerkmal: zerriebenes Blatt muss nach Knoblauch riechen. Nicht sammeln, wenn kein Geruch wahrnehmbar ist.
Nährstoffe & Inhaltsstoffe
Positive Wirkungen
Aegopodium podagraria
Der Albtraum vieler Gärtner ist ein heimliches Superfood. Sein frischer, leicht möhrenähnlicher Geschmack passt in viele Gerichte. Nur junge Triebe vor der Blüte ernten.
Nährstoffe & Inhaltsstoffe
Positive Wirkungen
Plantago lanceolata
Wächst auf jedem Wegrand und ist eines der bewährtesten Heilkräuter Mitteleuropas. Die Schleimstoffe in den Blättern schützen Schleimhäute besonders wirksam.
Nährstoffe & Inhaltsstoffe
Positive Wirkungen
Achillea millefolium
Nach dem Helden Achill benannt, der damit Wunden heilte. Die Schafgarbe ist intensiv bitter und würzig – sparsam dosieren. Eines der vielseitigsten Heilkräuter der europäischen Volksmedizin.
Nährstoffe & Inhaltsstoffe
Positive Wirkungen
Stellaria media
Zart, mild und fast das ganze Jahr zu finden – die Vogelmiere ist das heimliche Wintergemüse unter den Wildkräutern. Im Januar wächst sie, wenn sonst kaum etwas frisches Grün bietet.
Nährstoffe & Inhaltsstoffe
Positive Wirkungen